Aktuelle Judo-Nachrichten 2003

Letzte Aktualisierung: 31.07.2010

April        Mai        Juni        Juli        August        September        Oktober        November        Dezember 2003

Dezember 2003

06./07.12.2003

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände

Premiere mit guter Beteiligung

Bei den erstmals gemeinsam für die U 17 und U 20 durchgeführten Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände in Flein/Württemberg sicherten sich Brandenburg bei den Frauen und Niedersachsen bei den Männern die Titel.

Acht Mannschaften gingen bei den Frauen und elf bei den Männern an den Start. Diese gute Beteiligung war ein Beweis dafür, dass die Zusammenlegung ein richtiger Schritt war. Bei den Einzelveranstaltungen in den Vorjahren hatte es solch hohe Teilnehmerzahlen nicht mehr gegeben. Die Stimmung während der Veranstaltung war ausgezeichnet, lautstark wurden die Kämpferinnen und Kämpfer auf den vier Matten nahezu ununterbrochen angefeuert.

Mit einem 7:6-Erfolg setzte sich Brandenburg im Finale der Frauen U 17 / U 20 knapp gegen Nordrhein-Westfalen durch. Die dritten Plätze belegten Baden (9:4 gegen Rheinland) und Württemberg (8:5 gegen Bayern). Bei den Männern U 17 / U 20 siegte Niedersachsen mit 9:4 gegen Bayern. Auf dritte Plätze kamen Württemberg (9:4 gegen Baden) und Brandenburg (7:6 gegen Mecklenburg-Vorpommern).

06.12.2003

Europäischer Verband ehrt Florian Wanner und Norbert Littkopf

Auszeichnungen für Deutschen Judo-Bund

Judo-Weltmeister Florian Wanner (Großhadern) wurde von der European Judo Union (EJU) zum besten männlichen Judoka des Jahres gekürt. Norbert Littkopf (Leipzig), Frauen-Bundestrainer des Deutschen Judo-Bundes, erhielt die Auszeichnung als bester Trainer im weiblichen Bereich in Europa. Dies gab der kontinentale Verband im Rahmen eines Kongresses in London bekannt.

Die EJU belohnt damit die sportlichen Erfolge des DJB im Jahr 2003. Die deutschen Judoka gewannen bei den Weltmeisterschaften in Osaka eine Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen und belegten damit im Medaillenspiegel hinter Japan, Korea, China und Kuba als beste europäische Nation Rang fünf.

   

November 2003

29.11.2003

DVMM U 17: Siege für Frankfurt (Oder) und Großhadern

Siege für Frankfurt (Oder) und Großhadern

Bei den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften der U 17 in Leipzig siegten die Teams vom JC 90 Frankfurt/Oder (Frauen U 17) und vom TSV Großhadern (Männer U 17).

Der JC 90 Frankfurt/Oder setzte sich im Finale bei den Frauen U 17 mit 4:3 gegen den TSV Großhadern durch. Die dritten Plätze belegten der KSV Esslingen (4:3 gegen den JC Rüsselsheim) und die DJK Adler 07 Bottrop (5:2 gegen den PSV Berlin).

Im Endkampf der Männer U 17 siegte der TSV Großhadern mit 4:3 gegen den TSV Abensberg. Bronze gab es für den TuS Jena (4:3 gegen den 1. JC Mönchengladbach) und den JC 90 Frankfurt/Oder I (4:3 gegen den JC Leipzig.

 

26.11.2003

adidas neuer Ausrüster des DJB

Vierjahres-Vertrag für alle Nationalmannschaften

Der Sportartikelhersteller adidas (Lizenznehmer SEK Paris) wird neuer offizieller Ausrüster des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Dies gab jetzt der DJB-Vermarktungspartner, die Judo-Sport-Marketing GmbH aus Abensberg, bekannt. Die Vereinbarung beginnt 2004 und gilt für vier Jahre. adidas tritt damit die Nachfolge der Schramm Sport GmbH an.

Der Sportartikelhersteller wird alle Nationalmannschaften des Deutschen Judo-Bundes mit Judo-Anzügen und Sportbekleidung ausstatten. Begleitet wird die Kooperation von einer Einführung einer speziellen DJB-Judo-Produkt-Linie.

Bei den Weltmeisterschaften in Osaka Mitte September gewannen deutsche Judoka fünf Medaillen (1/1/3) und sicherten dem Verband insgesamt neun Startplätze für die Olympischen Spiele in Athen. In Deutschland wird der neue Dress zum ersten Mal beim "Judo Otto World Cup 2004" in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg (21./22. Februar) im Wettkampf vorgestellt. Dem Deutschen Judo-Bund gehören über 2.600 Vereine mit rund 220.000 Mitgliedern an. Über 70 Prozent aller Judoka sind Kinder und Jugendliche, größtenteils zwischen 7 und 14 Jahren.

(cos-pps/geh)

 

23.11.2003

13. Internationales Judo-Masters-Open-Preisgeldturnier der Männer bis 73 kg und bis 90 kg

Italiener Luca Palatini und Sven Helbing aus Leipzig
sichern sich 2.000 Euro Preisgeld

Der Judo-Club Koriouchi Gelsenkirchen richtete im Sportzentrum Schürenkamp das 13. Internationale Judo-Masters-Preisgeldturnier für die Männer bis 73 kg und bis 90 kg aus. Die Erstplatzierten sicherten sich ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Für Platz zwei gab es 1.000 Euro und für die Drittplatzierten jeweils 500 Euro.

Ergebnisse Männer bis 73 kg
1. Luca Palatini, Italien
2. Wolfgang Amoussou, TSV Abensberg
3. Florin Petrehele, Rumänien
3. Mike Göpfert, JC Leipzig
5. Condrat Lamcov, Moldawien
5. Markus Schmitt, Beueler Judo-Club

Ergebnisse Männer bis 90 kg
1. Sven Helbing, JC Leipzig
2. Serhai Khukharenko, Weißrussland
3. Vasile Panfil, Ukraine
3. Tobias Pfeil, BC Hemsbach
5. Roman Wolska, Frankreich
5. Basjan Berkhout, Niederlande

 

23.11.2003

Strassburg 2003 Team 1

Open D’Alsace der männlichen Jugend U 16 in Straßburg/Frankreich

Zwei Titel für deutsche Judoka in Straßburg 

265 Judoka aus elf Nationen gingen beim Internationalen Turnier der männlichen Jugend U 16 in Straßburg an den Start. Neben einer Auswahl des Deutschen Judo-Bundes (DJB) waren auch Judoka aus den Landesverbänden Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und aus Baden-Württemberg nach Frankreich angereist.

Insgesamt gab es für die deutschen Judoka zwei Gold-, eine Silber- und fünf Bronzemedaillen. Die Auswahl des DJB wurde von Olaf Schmidt, Dr. Frank Schiller und Norbert Specker betreut.

Die Ergebnisse der deutschen Judoka:
-46 kg:
7. Dominik Pristl
-50 kg: 3.
Tobias Englmaier
-55 kg: 1.
Rene Schneider
-55 kg: 7.
Sebastian Vits
-60 kg: 1.
Alexander Hampfe
-60 kg: 3. Nils Dochow
-66 kg: 3. Mark Natho
-73 kg: 3.
Thomas Beck
-81 kg: 7.
Matthias Meienberg
-90 kg: 2.
Christopher Grove
-90 kg: 7.
Jeffrey Schulz
+90 kg: 3. Daniel Selling
+90 kg: 5. Sascha Wasin

 

23.11.2003

Judo-EM der U 20 in Sarajevo

Hier gibt es alle Informationen zu den Judo-Europameisterschaften der U 20 in Sarajevo/Bosnien-Herzegowina.

Alle Teilnehmer, Kämpfe, Wettkampflisten der U 20-EM in Sarajevo

20.11.2003

U 20-Europameisterschaften in Sarajevo

Zwei Deutsche Meisterinnen führen DJB-Team an

Mit 14 Judoka - jeweils sieben Frauen und Männer - nimmt der Deutsche Judo-Bund (DJB) an den U 20-Europameisterschaften am kommenden Wochenende (21. bis 23. November) in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) teil. An der Spitze des EM-Kaders stehen gleich zwei Deutsche Meisterinnen von Leipzig: Anja Wagner (Jena/-57 kg) und Franziska Konitz (Berlin-Marzahn/-78 kg). Hinzu kommen die DM-Dritten Elisabeth Greve (Osnabrück/-63 kg) und Manja Keller (Babelsberg/-70 kg) sowie mit Katrin Dittrich (Frankfurt-Oder/+78 kg) die letztjährige U20-Europameisterin. Bei den kontinentalen Titelkämpfen 2002 in Rotterdam holte das DJB-Team neben der Gold- noch eine Bronzemedaille durch Claudia Malzahn (Halle/-63 kg).

Das DJB-Aufgebot für die U20-Europameisterschaften in Sarajevo:

Männer:
Timo Schefold (Böblingen/-60 kg)
Jonas Focke (Osnabrück/-66 kg)
Christophe Lambert (Holle-Grasdorf/-73 kg)
Nick Hein (Berlin/-81 kg)
Benjamin Behrla (Gronau/-90 kg)
Dimitri Peters (Rotenburg/-100 kg)
Nico Kanning (Berlin/+100 kg)

Frauen:
Michaela Baschin (Backnang/-48 kg)
Mareen Kräh (Spremberg/-52 kg)
Anja Wagner (Jena/-57 kg)
Elisabeth Greve (Osnabrück/-63 kg)
Manja Keller (Babelsberg/-70 kg)
Franziska Konitz (Berlin-Marzahn/-78 kg)
Katrin Dittrich (Frankfurt-Oder/+78 kg)

(cos-pps/geh)

17.11.2003

Veranstaltung zum 50.Geburtstag des Deutschen Judo-Bundes und des Judo-Verbandes Schleswig-Holstein in der Hansestadt  Lübeck

Mit besonderer Freude konnte zur Veranstaltung 50 Jahre DJB und 50 Jahre JV Schleswig-Holstein der Präsident der Internationalen Judo-Föderation, Yong Sung Park, begrüßt werden. Er beglückwünschte den DJB zu seinem Jubiläum und zu seinen Ergebnissen und schätzte ein, dass der DJB ein starker und verlässlicher Partner des Judosportes in der Welt sei. Park betonte, dass an der Veränderung des Judo zu mehr Attraktivität und Dynamik auch der DJB einen großen Anteil hat und erwähnte in diesem Zusammenhang nochmals die hervorragend organisierten Weltmeisterschaften in München 2001. Er wünschte dem DJB weiterhin viel Erfolg.

Zur Veranstaltung der beiden Verbände aus Anlass ihres Jubiläums hatten sich viele Judoka und Freunde des Judosportes eingefunden, die den Weg der beiden Verbände maßgeblich mitbestimmten. Z.B. ehemalige und aktuelle Welt- und Europameister, frühere und jetzige Bundestrainer und Trainer, Funktionäre, die über mehrere Jahrzehnte aktiv waren und viele, die es heute noch sind.

So war es kein Wunder, das es ein langer Abend war, es an den Tischen des Hotel „Mövenpick“ viel zu erzählen gab  und eine ausgezeichnete Stimmung herrschte.

Auch von dieser Stelle nochmals ein Dank an die Organisatoren dieser Veranstaltungen.

 

16.11.2003

Mitgliederversammlung in Lübeck

Der Judo-Verband Schleswig-Holstein und die Hansestadt Lübeck zeigten sich vom 14.-16. November 2003 als würdige Gastgeber sowohl für die Mitgliederversammlung des DJB als auch für die Veranstaltung aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Deutschen Judo-Bundes (DJB) und des Judo-Verbandes Schleswig-Holstein (JVSH).

Die Mitgliederversammlung des DJB nahm die Berichterstattung des Präsidiums und der Referenten entgegen und beschloss die Entlastung des Vorstandes auf Grundlage der vorliegenden Berichte zum Bereich der Finanzen.

Durch die Mitgliederversammlung wurde der vom Präsidium des DJB vorgeschlagene kommissarische Pressereferent Lutz Pitsch in seinem Amt bestätigt.

Die Mitgliederversammlung beschloss die neue Satzung des DJB und eine neue Grundsatzordnung für das Prüfungswesen sowie ein neues Prüfungsprogramm für Kyu-Grade. Diese beiden Materialien zur Durchführung von Prüfungen und zu den Prüfungsinhalten werden in Verbindung mit der Erarbeitung entsprechender Ausbildungsmaterialien ab 01.08.2005 in Kraft gesetzt.

Vorliegende Anträge zur Wettkampfordnung, Kampfrichterordnung und Jugendordnung wurden ebenso bestätigt wie der Haushaltsplan 2004.

Anton Greven (NRW) wurde auf Grund seiner langjährigen Verdienste zum Ehrenmitglied des DJB ernannt. Von der Mitgliederversammlung wurden folgende Auszeichnungen für verdienstvolle Judoka bestätigt.

8. Dan: Günter Romenath (Sportdirektor des DJB)
8. Dan: 
Hubert Sturm (Brandenburgischer Judo-Verband)
7. Dan: Johannes Meißner (Judoverband Berlin)
6. Dan: Frank Möller (Judoverband Berlin)

Ehrennadel des DJB in Gold: Florian Wanner (Bayerischer Judo-Verband)

Als Veranstaltungsort der nächsten Mitgliederversammlung wurde Bremen festgelegt.

Versammlungsleiter Peter Frese beendete um 17.50 Uhr die Mitgliederversammlung.

 

13.11.2003

50 Jahre Deutscher Judo-Bund

Große Ehre: Welt-Präsident Park zu Gast bei Geburtstagsfeier

Yong Sung Park, Präsident der International Judo Federation (IJF), hat sich für die internen Feierlichkeiten anlässlich des 50. Geburtstags des Deutschen Judo-Bundes (DJB) angekündigt. Der 63-jährige Koreaner bestätigt damit den hohen Stellenwert des DJB innerhalb des Welt-Verbandes. Der Empfang findet im Rahmen der Mitgliederversammlung (14./15. November) im Mövenpick Hotel Lübeck (Willy-Brandt-Allee 1-5, 23554 Lübeck) am Samstag, 15. November, um 19.00 Uhr statt.

Das größte Geburtstagsgeschenk erhielt der DJB aber bereits im September bei den Weltmeisterschaften in Osaka von seinen Athleten: Eine Gold-, eine Silber-, drei Bronzemedaillen – das beste WM-Ergebnis deutscher Judoka seit zehn Jahren – und insgesamt neun gesicherte Startplätze für die Olympischen Spiele 2004 in Athen übertrafen alle Erwartungen. Zuvor hatte der Deutsche Judo-Bund bereits im Februar den "Otto World Cup" in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg und drei Monate später die Europameisterschaften in der Düsseldorfer Philipshalle organisatorisch einwandfrei ausgerichtet und sportlich erfolgreich abgeschlossen.

 

10.11.2003

JC Rüsselsheim ist Deutscher Mannschaftsmeister der Frauen

Der Judo-Club Rüsselsheim erkämpfte sich mit einem 5:2-Sieg gegen Gastgeber UJKC Potsdam den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters der Frauen.

Pool A
UJKC Potsdam - JC Leipzig                    5:2   (36:15)
PSV Weimar - JC Leipzig                         1:6   (10:60)
UJKC Potsdam - PSV Weimar                6:1   (52:10)

Pool B
JC Rüsselsheim - Hertener Panther      7:0   (70:0)
PSG Brandenburg - Hertener Panther    6:1   (57:10)
JC Rüsselsheim - PSG Brandenburg    5:2   (47:20)

Finale
UJKC Potsdam - JC Rüsselsheim          2:5   (13:45)

 

09.11.2003

Bundesliga-Finale der Frauen in Potsdam

Titelanwärter JC Rüsselsheim und UJKC Potsdam

Gespickt mit zahlreichen nationalen und internationalen Top-Stars findet am 9. November in der Potsdamer Sporthalle (Heinrich-Mann-Allee) die Finalrunde der Judo-Bundesliga der Frauen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) mit sechs Mannschaften statt (Kampfbeginn 15.00 Uhr). Heißester Titel-Anwärter ist der Vize-Meister von 1998, 2001 und 2002, JC Rüsselsheim, mit Olympiasiegerin Isabel Fernandez (Spanien/2000), Weltmeisterin Kate Howey (Großbritannien/1997), den Vize-Weltmeisterinnen Karina Bryant (Großbritannien/2001, 2003) und Sara Alvarez (Spanien/2001) sowie den WM-Dritten von Osaka 2003, Raffaella Imbriani (Ettlingen) und Deborah Gravenstijn (Niederlande).

Ganz oben mitmischen will auch der letztjährige Bundesliga-Dritte UJKC Potsdam, der allerdings auf Vize-Weltmeisterin Yvonne Bönisch verzichten muss, die nach wie vor an einer Ellenbogenverletzung laboriert, die sie sich im Finalkampf bei der WM in Osaka zugezogen hatte. Beide Mannschaften setzten sich in ihren Vorrunden-Gruppen Süd und Nord ohne Niederlagen durch.

Komplettiert wird die Finalrunde durch den Deutschen Meister von 1999, PSG Brandenburg (2. Nord), mit der WM-Dritten von 2001, Sandra Köppen, und der Vize-Europameisterin von 2003, Tatjana Moskwina (Weißrussland). Hinzu kommt der PSV Weimar (2. Süd) mit der Deutschen Meisterin Anja Wagner, der JC Leipzig (3. Süd) mit der WM-Dritten Annett Böhm sowie die Hertener Panther (5. Nord). Der Klub aus dem Ruhrgebiet war nachgerückt, weil der siebenmalige Deutsche Meister, die Judo Crocodiles Osnabrück, als Dritter der Gruppe Nord zurückgezogen und der erste "Nachrücker", TSV Bayer 04 Leverkusen, auf einen Start verzichtet hatte.

Der amtierende Deutsche Meister ASG Elsdorf hatte seine Mannschaft bereits Ende vergangenen Jahres aus der Bundesliga zurückgezogen. Bei den Männern sicherte sich der TSV Abensberg Mitte Oktober durch ein knappes 7:7 (67:65) über den TSV Großhadern seinen neunten Deutschen Mannschafts-Titel.

 

Oktober 2003

31.10.2003

DJB-Nominierung für die Judo-Europameisterschaften
der Frauen U 20 und Männer U 20

21. bis 23. November 2003 in Sarajevo/Bosnien-Herzegowina

Frauen U 20
-48 kg:
Michaela Baschin (Württemberg) / Ersatz: Romy Tarangul (Brandenburg)
-52 kg: Mareen Kräh (Brandenburg) / Ersatz: Janine Discher (Nordrhein-Westfalen)
-57 kg: Anja Wagner (Thüringen) / Ersatz: Franziska Pufahl (Brandenburg)
-63 kg: Elisabeth Greve (Niedersachsen) / Ersatz: Jana Degenhardt (Thüringen)
-70 kg: Manja Keller (Brandenburg) / Ersatz: Julia Basler (Brandenburg)
-78 kg: Franziska Konitz (Berlin) / Ersatz: Denise Fußwinkel (Thüringen)
+78 kg: Katrin Dittrich (Brandenburg) / Ersatz: Josefine Vostry (Thüringen)

Männer U 20
-60 kg:
Patrick Sieger (Württemberg) oder Timo Schefold (Württemberg)
-66 kg: Jonas Focke (Niedersachsen)
-73 kg: Christophe Lambert (Niedersachsen) oder Stefan Wimmer (Brandenburg)
-81 kg: Nick Hein (Berlin) / Ersatz: Alexander Bannikow (Niedersachsen)
-90 kg: Benjamin Behrla (Nordrhein-Westfalen) / Ersatz: Michael Pinske (Berlin)
-100 kg: Dimitiri Peters (Niedersachsen) / Ersatz: Tino Bierau (Berlin)
+100 kg: Nico Kanning (Berlin) / Ersatz: Fabian Hubert (Sachsen)

 

26.10.2003

Deutsche Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer, 2. Tag

Leipzig2.jpg (29768 Byte)

Weltmeister Florian Wanner vom TSV Großhadern gewann am zweiten Tag der Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in Leipzig/Sachsen den Titel in der Klasse bis 81 kg. Im Finale erzielte er drei Sekunden vor Kampfende die entscheidende Wertung gegen seinen Kontrahenten Ole Bischof vom TSV Abensberg.

Die Deutschen Meister vom 2. Tag

Männer

-73 kg: Michael Möbius, Sachsen-Anhalt
-81 kg: Florian Wanner, Bayern
-90 kg: Valentin Knobloch, Nordrhein-Westfalen

Frauen

-57 kg: Anja Wagner, Thüringen
-63 kg: Claudia Malzahn, Sachsen-Anhalt
-70 kg: Heide Wollert, Sachsen-Anhalt

 

26.10.2003

Ergebnisse Kata-Meisterschaften 2003

Die Deutschen Katameisterschaften 2003 wurden eindeutig von den Teilnehmern aus Nordrhein-Westfalen dominiert. Sie gewannen sämtliche Titel und holten dabei zehn von 15 möglichen Medaillen.
Hessen, in der Vergangenheit zusammen mit NRW dominierend, enttäuschte dieses Mal und musste sich mit drei Silbermedaillen zufrieden geben.
Postiv überraschten die Teilnehmer aus Brandenburg, die einen zweiten und einen dritten Platz erobern konnten.
Die Teilnehmer aus allen anderen Landesverbänden gingen leer aus.

Nage no kata

  1. Okan Karakus / Matthias Gedig                      Börde Union                            NW

  2. Marc Stöttinger / Axel Racky                           JC Wiesbaden                        HE

  3. Lars Klasen / Steven Utracik                           1. Duisburger JC                     NW

Kodokan Goshin jitsu

  1. Dieter Kempkens / Dagmar Kunsman            PSV Krefeld                             NW

  2. Giuseppe Di Magno / Jörg Steinwascher       1. JV Langen                             HE

  3. Michael Hoffmann / Holger Cornels                 JBC Marl                                 NW

Katame no kata

  1. Thomas Agricola / Nils Neuwöhner                 VfL Gevelsberg                        NW

  2. Klaus-Dieter Mielich / Dirk Krüger                  JV Königswusterhausen            BB

  3. Patrick Gorißen / Detlef Schulz                        BSG Kleverland                     NW

Ju no kata

  1. Bettina Massillon / Ulla Loosen                       Dojo Massillon/Loosen            NW

  2. Christoph Lohmer / Matthias Birk                   JC Wiesbaden                         HE

  3. Jürgen Hatzky / Gaby Hörning                         SC Budokan Bocholt              NW

Jugendpokal Nage no kata

  1. Daniel Zila / Christopher Skubis                     JK Hagen                                NW

  2. Christine Grüne / Janine Lee Nonne               Arminia Erwitte                        NW

  3. André Klaebe / Conrad Fongern                    JC Kyoko Jänschwalde             BB

  4.  

25.10.2003

Dritter Platz für DJB-Frauen bei Mannschafts-EM

Die Frauen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) belegten bei den Mannschafts-Europameisterschaften in Oradea/Rumänien einen dritten Platz. Im ersten Kampf unterlag das Team von Bundestrainer Norbert Littkopf gegen Frankreich hauchdünn mit 3:3 (25:27). Im Kampf um Platz drei setzten sich die DJB-Athletinnen mit 5:2 gegen Gastgeber Rumänien durch.

 

25.10.2003

Deutsche Meisterschaften in Leipzig

Deutsche Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer

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Am ersten Tag der Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in Leipzig/Sachsen gab es je zwei Titel für die Landesverbände Sachsen (Männer) und Niedersachsen (Frauen). Für die große Überraschung sorgte Lokalmatador Henry Hubert vom JC Leipzig, der sich in der Klasse über 100 kg gegen den Berliner Frank Möller durchsetzte.

Die Deutschen Meister vom 1. Tag

Männer

-60 kg: Boris Trupka, Baden
-66 kg: Mike Göpfert, Sachsen
-100 kg: Michael Jurack, Bayern
+100 kg: Henry Hubert, Sachsen

Frauen

-48 kg: Julia Kriesten, Niedersachsen
-52 kg: Ricarda Rau, Hessen
-78 kg: Franziska Konitz, Berlin
+78 kg: Kathrin Beinroth, Niedersachsen

 

19.10.2003

TSV Abensberg ist Deutscher Mannschaftsmeister 2003

Zum neunten Mal gewann der TSV Abensberg den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters der Männer. Im Finale in Rodewisch setzte sich der Titelverteidiger mit 7:7 nur aufgrund der besseren Unterbewertung (67:65) gegen den TSV Großhadern durch.

Die Ergebnisse der Halbfinalkämpfe:

JC Ippon Rodewisch - TSV Großhadern      7 : 7     (55:63)
TSV Abensberg - JC Ettlingen                  10 : 4     (90:30)

 

12.10.2003

Judo-Europacup 2003

TSV Abensberg unterliegt gegen Harlem/Niederlande

Mit 5:8 unterlag der TSV Abensberg im Finale des Europa-Cups Gastgeber Harlem/Niederlande. Im Halbfinale hatten sich die Bayern mit 7:5 gegen  die Mannschaft von Sambo-70 Moskau/Russland durchgesetzt. Kenjamju Haarlem war im zweiten Halbfinale mit 8:6 gegen Yawara Newa St. Petersburg/Russland erfolgreich gewesen.

Schon im vergangenen Jahr hatten die Abensberger im Finale verloren, damals gegen Yawara Newa.

11.10.2003

DJB-Nominierung

Mannschafts-Europameisterschaft der Frauen

25. Oktober 2003  in Oradea/Rumänien

-48 kg: Julia Matijass (Niedersachsen) - Ersatz: Julia Kriesten (Niedersachsen)
-52 kg: Raffaella Imbriani (Baden) - Ersatz: Anna-Maria Gradante (Nordrhein-Westfalen)
-57 kg: Karoline Kubatzki (Niedersachsen) - Ersatz: Inga Gussenberg (Niedersachsen)
-63 kg: Anna von Harnier (Württemberg) - Ersatz: Claudia Malzahn (Sachsen-Anhalt)
-70 kg: Annett Böhm (Sachsen) - Ersatz: Heide Wollert (Sachsen-Anhalt)
-78 kg: Jenny Karl (Hessen)
+78 kg: Sandra Köppen (Brandenburg) - Ersatz: Katrin Beinroth (Niedersachsen)

Teilnehmende Mannschaften: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Rumänien

09.10.2003

Präsident Frese gibt als Trainer "sportliches Know-How" weiter

Peter Frese, Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), reist vom 11. bis 18. Oktober als Judo-Trainer nach Kabul/Afghanistan, um die dortige Nationalmannschaft, den Nachwuchs und die Polizei fortzubilden. "Die Menschen in Afghanistan benötigen unser sportliches Know-How", freut sich der 50-jährige staatlich geprüfte Sportlehrer und Diplom-Trainer auf seine Aufgabe in Afghanistan. "Ich wäre sogar gerne noch länger geblieben." Der Wuppertaler war in seiner aktiven Zeit als Judoka von Mitte der 70er bis Anfang der 80er Jahre Mitglied der Bundesliga-Mannschaft des BSC Remscheid. Unterstützt wird die Reise vom Nationalen Olympischen Komitee (NOK).

Das Interesse Afghanistans wertet Frese als eine weitere Bestätigung für den Aufwärtstrend im deutschen Judo. Zuletzt gewannen die Athleten des Deutschen Judo-Bundes bei den Weltmeisterschaften in Osaka/Japan Mitte September eine Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen. Der DJB war damit beste europäische Nation und musste im Medaillenspiegel lediglich Japan, Korea, China und Kuba den Vortritt lassen.

cos-pps/geh

 

September 2003

15.09.2003

2003 International Judo Tournament by Team of Nations

DJB-Frauen auf Rang fünf

Japan siegt bei den Frauen, Frankreich bei den Männern

Die Frauen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) wurden einen Tag nach den Weltmeisterschaften in der Osaka-Jo Hall, bei denen der DJB eine Gold-, eine Silber- sowie drei Bronzemedaillen geholt und damit das beste WM-Ergebnis seit zehn Jahren erzielt hatte, Fünfte beim „2003 International Judo Tournament by Team of Nations“. Das Einladungsturnier war mit einem Preisgeld von umgerechnet insgesamt knapp 160.000 Euro ausgeschrieben. Auf die Sieger entfielen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern 40.000 Euro. Die Zweitplatzierten erhielten 24.000, die Drittplatzierten jeweils 8.000 Euro.

Das DJB-Team um Raffaella Imbriani (Ettlingen/-52 kg), Anna von Harnier (Böblingen/-63 kg), Annett Böhm (Leipzig/-70 kg), Uta Kühnen (Berlin/-78 kg), Katrin Beinroth (Hannover/Open) - im Finale Sandra Köppen (Brandenburg) - zog mit einem souveränen 5:0-Sieg über Australien in das Halbfinale ein, unterlag dort allerdings Gastgeber Japan mit 1:4. Annett Böhm besiegte als WM-Dritte Weltmeisterin Masae Ueno, gegen die sie in der Einzel-Entscheidung am Freitag noch in Runde eins verloren hatte.

Im anschließenden Kampf um Bronze unterlag das DJB-Team Frankreich mit 1:4. Auch hier sorgte Annett Böhm mit einem Sieg durch Ippon über Maria Pasquet für den einzigen Punkt. Die Böblingerin Anna von Harnier musste ihren Kampf aufgrund eines abgebrochenen Schneidezahns - passiert im Halbfinalkampf gegen die Japanerin Noriko Mogi - absagen. Sandra Köppen trat zu ihrem Kampf nicht mehr an, da Frankreich zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:1 in Führung lag. „Wir hätten sie nur bei Gleichstand eingesetzt“, erklärte Frauen-Bundestrainer Norbert Littkopf. 

Der Titel bei den Frauen ging vor knapp 8000 Zuschauern mit einem 3:2-Sieg über China an Japan. Bei den Männern hingegen unterlag der Gastgeber Frankreich mit 2:3. Bronze holten Kuba und Frankreich bei den Frauen sowie der Iran und Russland bei den Männern. Die DJB-Männer waren beim „2003 International Judo Tournament by Team of Nations“ nicht am Start.

Ergebnis 2003 International Judo Tournament by Team of Nations:

Frauen   Männer  
1. Japan 1. Frankreich
2. China 2. Japan
3. Kuba 3. Iran
3. Frankreich 3. Russland
5. Korea 5. Kuba
5. Deutschland 5. Korea
7. Australien 7. Australien
7. Tunesien 7. Tunesien

(cos-pps/geh)

14.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Gussenberg und Matijass knapp an Bronze vorbei

Bestes WM-Ergebnis für den Deutschen Judo-Bund seit zehn Jahren

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) hat bei den Weltmeisterschaften in Osaka sein bestes WM-Ergebnis seit zehn Jahren erzielt. Eine Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen lautet die „unglaubliche Bilanz“, so DJB-Präsident Peter Frese (Wuppertal). Bei den Welt-Titelkämpfen vor zehn Jahren in Hamilton holte das deutsche Team eine Bronzemedaille mehr als in der Osaka-Jo Hall. Das DJB-Team belegt damit im Medaillenspiegel hinter Japan, Korea, China und Kuba als beste europäische Nation Rang fünf.

Am vierten und letzten Tag der WM verpassten die Osnabrücker Leichtgewichte Julia Matijass und Oliver Gussenberg als jeweils Fünfte nur knapp das Podium. So fehlten dem 25-jährigen Vater von zwei Töchtern im Halbfinale gegen den Briten Craig Fallon lediglich 22 Sekunden zum Einzug ins Finale. „Er hat eine halbe Sekunde nicht aufgepasst und schon war alles vorbei. Aber er hat kämpferisch eine ausgezeichnete Leistung gezeigt“, lobte Männer-Bundestrainer Frank Wieneke (Köln) seinen Schützling. Im „kleinen Finale“ unterlag der EM-Fünfte von 1998 anschließend dem Japaner Tadahiro Namura. Oliver Gussenberg hatte sich am Vormittag mit Siegen über Witali Mischailow (Moldawien), Cyril Soyer (Frankreich), Ruben Houkes (Niederlande) und Masou Haji Akhond (Iran) in das Halbfinale gekämpft.

 Klubkameradin Julia Matijass setzte sich in ihren Pool-Kämpfen gegen Limh Hinh My (Vietnam), Anna Zemla (Polen), WM-Fünfte 2001, sowie gegen die Zweite der Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften im August in Braunschweig durch, Anna Hormigo (Portugal). Im Kampf um den Einzug ins Finale unterlag sie schließlich der zweimaligen Europameisterin Frédérique Jossinet (Frankreich), im „kleinen Finale“ der Türkin Nese Sensoy.

Unterdessen kam für die Schwergewichtler Katrin Beinroth (Hannover) und Frank Möller (Berlin-Marzahn) in der Open-Kategorie gleich in Runde eins das Aus. Katrin Beinroth, die am Montag 22 Jahre alt wird, unterlag in Runde eins der WM-Fünften (-78 kg) Claudia Zwiers aus den Niederlanden, Frank Möller dem Ägypter Islam El Sheahaby. Der 33-jährige WM-Dritte von München erlitt dabei einen Bänderriss am rechten Fuß.

Der Abschlusstag der WM lag wie der Eröffnungstag am Donnerstag fest in der Hand der Japaner. Ryoko Tamura holte in der Klasse -48 kg ihren sechsten WM-Titel in Folge, Keiji Suzuki siegte in der Open-Kategorie bei den Männern. In der Open-Kategorie bei den Frauen ging der Titel an Wen Tong (China), Min-Hoi Choi holte in der Klasse -60 kg bei den Männern das dritte Gold für Korea.

Im Anschluss an die Weltmeisterschaften im japanischen Osaka findet am Montag, 15. September, eine „inoffizielle Mannschafts-Weltmeisterschaft“ statt, an der die Frauen des Deutschen Judo-Bundes teilnehmen. „Der Veranstalter hat die seiner Meinung nach jeweils acht besten Nationen bei den Männern und Frauen eingeladen“, erklärt Frauen-Bundestrainer Norbert Littkopf (Leipzig). Die DJB-Frauen treffen in der ersten Runde auf Australien. Im Falles eines Erfolgs heißt der nächste Gegner entweder Japan oder Kuba. Die „inoffizielle Mannschafts-WM“ umfasst fünf Gewichtsklassen, jeweils die erste und dritte Gewichtsklasse bei den Männern und Frauen gehören nicht zum Programm.

Das DJB Team für das Mannschafts-Turnier im Überblick: Raffaella Imbriani (Ettlingen/-52 kg), Anna von Harnier (Böblingen/-63 kg), Annett Böhm (Leipzig/-70 kg), Uta Kühnen (Berlin/-78 kg), Katrin Beinroth (Hannover/+78 kg).

(cos-pps/geh)

Ergebnisse vom 4. Tag

Frauen

-48 kg:
1.
Ryoko Tamura, Japan
2. Fredérique Jossinet, Frankreich
3.
Danieska Carrion, Kuba
3.
Nese Sensoy, Türkei
5.
Feng Gao, China
5.
Julia Matijass, Deutschland
7.
Alina Dumitru, Rumänien
7. Anna Zemla, Polen

Offene Klasse:
1.
Wen Tong, China
2.
Karina Bryant, Großbritannien
3. Daima Beltran, Kuba
3. Mara Kovacevic, Serbien-Montenegro
5.
Magdalena Koziol, Polen
5.
Celine Lebrun, Frankreich
7.
Giovanna Blanco, Venezuela
7.
Claudia Zwiers, Niederlande

Männer

-60 kg:
1. Min-Ho Choi, Südkorea
2. Craig Fallon, Großbritannien
3. Anis Lounifi, Tunesien
3. Tadahiro Nomura, Japan
5. Oliver Gussenberg, Deutschland
5.
Nam Chol Pak, Nordkorea
7. Masou Hajiakhondzadeh, Iran
7. Elchin Ismaylov, Aserbaidschan

Offene Klasse:
1. Keiji Suzuki, Japan
2. Indrek Pertelson, Estland
3. Movlud Miraliyev, Aserbaidschan
3. Abdullo Tangriev, Usbekistan
5. Amel Mekic, Bosnien-Herzegowina
5. Gabriel Munteanu, Rumänien
7. Daniel Hernandes, Brasilien
7. Janusz Wojnarowicz, Polen

13.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

4. WM-Tag in Osaka: Frank Möller kämpft in der Offenen Klasse

Nach seinem fünften Platz in der Kategorie über 100 kg geht der Berliner Frank Möller am Sonntag in der Offenen Klasse erneut auf die Matte bei den Weltmeisterschaften in Osaka/Japan. In seinem ersten Kampf trifft er auf Islam El Shehaby aus Ägypten.

Europameisterin Katrin Beinroth (Hannover) beginnt in der Offenen Klasse bei den Frauen gegen die Niederländerin Claudia Zwiers.

In der Klasse bis 60 kg startet Oliver Gussenberg aus Osnabrück gegen Vitali Mihailov aus Moldawien. Vereinskameradin Julia Matijass bestreitet ihre erste Begegnung gegen  My Limh Hinh aus Vietnam.

13.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Silber für Yvonne Bönisch - Raffaella Imbriani gewinnt Bronze

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) sammelt bei den Weltmeisterschaften in Osaka weiterhin fleißig Edelmetall. Nach Gold durch Florian Wanner (Großhadern) sowie Bronze durch Annett Böhm (Leipzig) und Anna von Harnier (Böblingen) am zweiten Tag holten die deutschen Judoka am Samstag zwei weitere Medaillen: Yvonne Bönisch (Potsdam/-57 kg) kugelte sich im Finale der Klasse -57 kg den linken Ellenbogen aus, musste ihren Kampf abbrechen und wurde Vize-Weltmeisterin. Raffaella Imbriani (Ettlingen) holte in der Klasse -52 kg Bronze. Damit erhöhte der DJB seine Edelmetall-Ausbeute auf insgesamt fünf (1/1/3) und steht im Medaillenspiegel als beste europäische Nation nach drei von vier Wettkampftagen auf Rang vier.

Yvonne Bönisch trat von Beginn an souverän auf, marschierte selbstbewusst durch die Pool-Kämpfe bis ins Halbfinale, in dem sie Weltmeisterin Yurisleidis Lupetey (Kuba) nach „Golden Score“ bezwang. Im Finale gegen die Weltmeisterin von München (damals noch -52 kg), Sun Hui Kye (Nordkorea), fiel die 22-jährige BWL-Studentin eine Minute vor Schluss auf den linken Arm und musste den Kampf abbrechen. DJB-Mannschaftsarzt Albert Güssbacher (Nürnberg) diagnostizierte einen ausgerenkten Ellenbogen, konnte diesen aber wieder einrenken. „Sie hatte auch im Finale ihre Chancen“, lobte Frauen-Bundestrainer Norbert Littkopf (Leipzig) seine Vize-Weltmeisterin.

Raffaella Imbriani (Ettlingen/-52 kg) gewann nach Silber in München vor zwei Jahren nun Bronze in Osaka. Nach zwei Siegen zu Beginn der Pool-Kämpfe unterlag sie in Runde drei der WM-Fünften, Yuki Yokosawa (Japan), durch Waza-ari und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale. Mit einem Sieg durch Ippon über die Koreanerin Kyung-Ok Kim zog die 30-Jährige schließlich in das Trostrunden-Finale gegen die Vize-Europameisterin von 2002, Ana Carrascosa (Spanien), ein. Die gelernte Technische Zeichnerin siegte gegen die Spanierin, der sie bei den Europameisterschaften in Düsseldorf noch in Runde eins unterlegen war, nach zwei 2:09 Minuten durch Ippon. „Bei der EM wollte ich zu viel. Jetzt bin ich viel cleverer in den Kampf gegangen“, erklärte Raffaella Imbriani nach ihrem Einzug in das Finale um Platz drei. Dort sicherte sie sich durch Ippon gegen die Nordkoreanerin Sang Sim Ri die Bronzemedaille. „Jetzt kann ich mich in Ruhe auf die Olympischen Spiele in Athen vorbereiten.“

(cos-pps/geh)

Ergebnisse vom 3. Tag

Frauen

-52 kg:
1. Amarilis Savon, Kuba
2. Annabelle Euranie, Frankreich
3. Raffaella Imbriani, Deutschland
3. Yuki Yokosawa, Japan
5.
Sang Sim Ri, Nordkorea
5. Georgina Singleton, Großbritannien
7. Ana Carrascosa, Spanien
7. Michal Feinblat, Israel

-57 kg:
1.
Sun Hui Kye, Nordkorea
2.
Yvonne Bönisch, Deutschland
3. Deborah Gravenstijn, Niederlande
3.
Yurisleydis Lupetey, Kuba
5.
Barbara Harel, Frankreich
5.
Maria Pekli, Australien
7. Isabel Fernandez, Spanien
7. Yan Xu, China

Männer

-66 kg:
1. Arash Mir Esmaiell, Iran
2. Larbi Benboudaoud, Frankreich
3. Yordanis Arencibia, Kuba
3.
Magomed Dzhafarov, Russland
5. Milos Mijalkovic, Serbien-Montenegro
5. Joao Pina, Portugal
7. Huseyin Ozkan, Türkei
7. Tomoo Torii, Japan

-73 kg:
1. Won Hee Lee, Südkorea
2. Daniel Fernandes, Frankreich
3.
Vitali Makarov, Russland
3.
Joao Neto, Portugal
5. Egamnazar Akbarov, Usbekistan
5.
Victor Bivol, Moldawien
7. Yusuke Kanamaru, Japan
7. Yoel Razvozov, Israel

12.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Florian Wanner gewinnt Gold bei Judo-WM

Anna von Harnier und Annett Böhm holen Bronze

DJB im Medaillenspiegel hinter Japan auf Rang zwei

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) hat nach 1995 - damals siegte der Leipziger Udo Quellmalz ebenfalls in Japan (Makuhari) - wieder einen Weltmeister. Mit sechs Siegen durch Ippon ebnete sich der Großhaderner Florian Wanner in der Klasse -81 kg den Weg zum Titelgewinn. Dabei bezwang er unter anderem in der dritten Runde den Vize-Weltmeister von 2001 und Olympia-Dritten von Sydney, Alexei Budolin (Estland), und im Halbfinale den Japaner Yoshihiro Akiyama. Letzteren erst sechs Sekunden vor Ende des Kampfes durch Ippon. Und das gegen eine Kulisse von 10.000 Japanern in der Osaka-Jo Hall. „Das war ein super Ding. Jetzt bin ich so weit gekommen, jetzt will ich auch gewinnen“, freute sich der 25-Jährige über seinen Einzug ins Finale.

Gesagt, getan. Wanner siegte. Nach nur 1:13 Minuten gegen den Europameister Sergei Aschwanden aus der Schweiz. „Heute war mein Tag“, jubelte der frischgebackene Weltmeister. Zurück führt er seinen Erfolg vor allem auf eine „verletzungsfreie Vorbereitung“, so richtig begreifen wird er ihn aber „wohl erst nach ein bis zwei Nächten“. Florian Wanner ist damit nach Detlef Ultsch (Berlin/1979, 1983), Andreas Preschel (Berlin/1983), Udo Quellmalz (Leipzig/1991, 1995) und Daniel Lascau (Rüsselsheim/1991) der fünfte deutsche Mann, dem es gelang, Gold bei einer Weltmeisterschaft Gold zu holen.

Eingeläutet wurde der „Tag der Deutschen“ durch zwei Bronzemedaillen von Annett Böhm (Leipzig) und Anna von Harnier (Böblingen). Böhm unterlag bei ihrer zweiten WM-Teilnahme zunächst in Runde eins der späteren Weltmeisterin Masae Ueno (Japan), konnte sich aber mit Trostrunden-Erfolgen über Andrea Pazoutova (Tschechische Republik), Swetlana Zimaschenka (Weißrussland) und Cecilia Blanco (Spanien) für den Kampf um Platz drei qualifizieren. Dort holte sie sich kampflos Bronze - die Britin Kate Howey hatte aufgrund einer Verletzung auf das „kleine Finale“ verzichtet. Anna von Harnier musste in den Pool-Kämpfen insgesamt dreimal antreten, siegte dabei jeweils durch Ippon gegen Nurgul Tagajewa (Kasachstan), Yukie Ishii (Brasilien) und Weronika Rainczuk (Polen). Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Driulis Gonzalez (Kuba), Weltmeisterin 1995 und 1999 sowie Olympia-Zweite 2000, sicherte sich die 22-Jährige durch einen Sieg nach „Golden Score“ über die Koreanerin Bok-Hee Lee ihre erste große internationale Medaille.

 Für den WM-Debutanten Gerhard Dempf (Großhadern) kam nach erfolgreichen Kämpfen gegen Ozgur Yilmaz (Türkei) und Grega Greif (Slowenien) erst in der dritten Runde das Aus gegen den Briten Winston Gordon, der im anschließenden Kampf gegen Siarhei Kukharenka verlor und damit die Chance des deutschen auf eine Teilnahme an der Trostrunde zunichte machte.

„Das war der absolute Hammer“, freute sich DJB-Präsident Peter Frese über die Erfolge seiner Athleten.

(cos-pps/geh)

Ergebnisse vom 2. Tag

Frauen

-63 kg:
1. Daniela Krukower, Argentinien
2. Driulis Gonzalez, Kuba
3.
Ylenia Scapin, Italien
3.
Anna von Harnier, Deutschland
5. Vania Ishi, Brasilien
5. Bok-Hee Lee, Südkorea
7.
Lucie Decosse, Frankreich
7. Gella Vandecaveye, Belgien

-70 kg:                                     
1. Masae Ueno, Japan
2. Regla Leyen Zulueta, Kuba
3.
Anett Böhm, Deutschland
3. Edith Bosch, Niederlande
5. Kate Howey, Großbritannien
5. Dongya Qin, China
7. Cecilia Blanco, Spanien
7.
Ryon Mi Kim, Nordkorea

Männer

-81 kg:
1. Florian Wanner, Deutschland
2. Sergei Aschwanden, Schweiz
3. Aleksei Budolin, Estland
3. Robert Krawczyk, Polen
5. Yoshihiro Akiyama, Japan
5.
Ricardo Echarte, Spanien
7.
Cedric Claverie, Frankreich
7. Ariel Sganga, Argentinien

-90 kg:
1. Hee-Tae Hwang, Südkorea
2. Zurab Zviadauri, Georgien
3. Carlos Honorato, Brasilien
3.
Siarhei Kukharenka, Weißrussland
5. Yosvane Despaigne, Kuba
5. Keith Morgan, Kanada
7. Gabriel Lama, Chile
7. Francesco Lepre, Italien

 

12.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Mehr als 100 Fans unterstützen DJB-Team

Die Kämpfer des Deutschen Judo-Bundes (DJB) erhalten bei den Weltmeisterschaften in Osaka/Japan (11. bis 14. September) lautstarke Unterstützung. Mehr als 100 Fans unter der Leitung von DJB-Sportdirektor Günter Romenath haben die 13-köpfige DJB-Auswahl zu den Welt-Titelkämpfen in die „Heimat des Judo“ begleitet und sorgen mit entsprechendem Equipment für eine großartige Atmosphäre während der Kämpfe mit deutschen Judoka in der Osaka-Jo Hall. Neben den Wettkämpfen stehen Touren nach Tokio, Kyoto, Nara und Tenri auf dem Programm des insgesamt achttägigen Japan-Aufenthalts.

(cos-pps/geh)

11.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Ein Deutscher stand im Finale

Stephan Bode aus Witten leitete Endkampf der Klasse bis 78 kg

Was die deutschen Kämpfer trotz guter Leistungen am ersten Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Osaka/Japan nicht erreichten, das gelang jedoch dem deutschen Kampfrichter vor Ort. Stephan Bode aus Witten stand als Hauptkampfrichter im Finale der Klasse bis 78 kg bei den Frauen zwischen Noriko Anno aus Japan und der Kubanerin Yurisel Laborde auf der Matte. Leider war die Begegnung schwach an Höhepunkten und wurde durch Bestrafungen zu Gunsten der Japanerin entschieden.

11.09.2003

Jochbein von Sandra Köppen nicht gebrochen

 

Die Fünfte der Judo-Weltmeisterschaften von Osaka, Sandra Köppen (Brandenburg/+78 kg), kann aufatmen. Das Jochbein ist doch nicht gebrochen, erklärte die 28-Jährige am Abend erleichtert. Die WM-Dritte von 2001 hatte sich bereits in ihrem Auftaktkampf gegen die Weißrussin Julia Barisik am rechten Auge verletzt, konnte aber trotz einer starken Schwellung zunächst weitermachen. Das endgültige Aus kam erst im Halbfinale. Sandra Köppen unterlag der späteren Weltmeisterin Fuming Sun (China) durch Waza-ari und bekam dabei erneut einen Schlag auf das Jochbein. Den abschließenden Kampf um Bronze gegen die Russin Tea Donguzashvili musste die 28-Jährige unter Tränen absagen. Köppen: Ich konnte nichts mehr sehen. Das rechte Auge war total zugeschwollen.

 

cos-pps/ge

11.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Erster Tag fest in japanischer Hand

Köppen verzichtete unter Tränen auf Kampf um Bronze

Für die Brandenburgerin Sandra Köppen endete der erste Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Osaka unter Tränen. Die gebürtige Potsdamerin verletzte sich bereits in ihrem Auftaktkampf gegen die Weißrussin Julia Barisik am rechten Auge, zog im Folgenden mit Siegen durch Ippon gegen Carmen Chala (Ekuador) und die WM-Siebte von 2001, Francoise Harteveld (Niederlande), aber ungefährdet ins Halbfinale ein. Hier unterlag die Trägerin des 4. Dans der späteren Weltmeisterin Fuming Sun (China) durch Waza-ari und fiel dabei erneut auf das bereits stark angeschwollene Auge. Den abschließenden Kampf um Bronze musste die 28-Jährige unter Tränen absagen, stattdessen wurde die WM-Dritte von 2001 mit Verdacht auf Jochbeinbruch ins Kranenhaus gebracht.

Ebenfalls auf Rang fünf beendete Frank Möller (Marzahn/+100 kg), Olympia-Dritter 1996 und Vize-Weltmeister 1995, seine siebte WM in Folge. Im Kampf um Platz drei unterlag der 33-Jährige dem Ukrainer Jewgeni Sotnikow nach zwei Minuten durch Ippon. „Bis dahin habe ich gut gekämpft. Mein folgender Ansatz endete aber in einem Konter des Ukrainers. Das war eine schlechte Aktion“, ärgerte sich Möller über die verpasste Medaille, nicht aber über seinen Gesamt-Auftritt in der Osaka-Jo Hall. „Mein Traum von einer Medaille ging zwar nicht in Erfüllung, aber ich habe dem Deutschen Judo-Bund im Schwergewicht einen Startplatz für die Olympischen Spiele in Athen gesichert.“ Der gebürtige Weimarer unterlag bereits in seinem zweiten Kampf am Vormittag dem Brasilianer Daniel Hernandes, schaffte aber durch Siege gegen Chu Hua Chen (Taipei) und Aythami Ruano (Spanien) den Sprung in das Trostrunden-Finale. Dort gelang Möller mit einem Sieg über Vize-Weltmeister Selim Tataroglu (Türkei) der Sprung ins ‚kleine Finale‘. „Gegen Selim Tatroglu habe ich taktisch sehr gut gekämpft.“

Jeweils auf Rang sieben beendeten Uta Kühnen (-78 kg) und Michael Jurack (-100 kg) die Weltmeisterschaften in Osaka. Die Berlinerin siegte in den Pool-Kämpfen über Anastasia Matrosowa (Ukraine) und Rachel Wilding (Großbritannien), ehe sie gegen die Vize-Weltmeisterin Yurisel Laborde (Kuba) verlor. In der Trostrunde ebnete sich die Lebensmitteltechnologie-Studentin mit einem Sieg gegen Zarina Baibatina (Kasachstan) den Weg in das Trostrunden-Finale, in dem sie sich der Vize-Weltmeisterin von 2001 (Open) und Olympia-Zweiten von 2000, Céline Lebrun (Frankreich), erst in der Verlängerung nach 24 Sekunden durch ‚Golden Score‘ geschlagen geben musste. Michael Jurack (Abensberg/-100 kg) verlor seinen Auftaktkampf gegen den WM-Dritten von 1997 und späteren Vize-Weltmeister, Ghislain Lemaire (Frankreich), 36 Sekunden vor Ende des Kampfes durch Ippon. Mit Trostrundensiegen gegen den Finnen Timo Peltola und den Kasachen Askhat Zhitkejew qualifizierte sich der 24-jährige Zeitsoldat, der erst vor knapp zwei Wochen aufgrund einer Ellenbogenverletzung des Witteners Daniel Gürschner beim Trainingslager in Köln ins Team nachgerückt war, dennoch für das Trostrunden-Finale gegen Ihar Makarau (Weißrussland), das Jurack erst vier Sekunden vor Ende der regulären Kampfzeit durch Ippon verlor. 

In einer mit über 10.000 Zuschauern ausverkauften Osaka-Jo Hall stand der erste Wettkampftag ganz im Zeichen Japans. Bei den Männern siegte Yasuyuki Muneta im Finale der Klasse +100 kg gegen den dreimaligen WM-Dritten, Dennis van der Geest (Niederlande). Kosei Inoue (-100 kg) holte mit seinem Sieg gegen den Franzosen Ghislain Lemaire seinen dritten WM-Titel in Folge. Ihre vierte WM-Gold-Medaille in Folge sicherte sich Noriko Anno (-78 kg). Vize-Weltmeisterin wurde hier die Kubanerin Yurisel Laborde. Lediglich in der Klasse +78 kg ging die Goldmedaille nicht nach Japan. Hier gewann die Chinesin Fuming Sun gegen Maki Tsukada aus Japan.

(cos-pps/geh)

Ergebnisse vom 1. Tag

Frauen

-78 kg:
1. Noriko Anno, Japan
2. Yurisel Laborde, Kuba
3. Ednanci Silva, Brasilien
3. Esther San Miguel, Spanien
5. Claudia Zwiers, Niederlande
5. Céline Lebrun, Frankreich
7. Dorjgotov Tserenkhand, Mongolei
7. Uta Kühnen, Deutschland

+78 kg:
1. Fuming Sun, China
2. Maki Tsukada, Japan
3. Tea Donguzashvili, Russland
3. Karina Bryant, Großbritannien
5. Sandra Köppen, Deutschland
5.
Daima Beltran, Kuba
7. Barbara Andolina, Italien
7.
Francoise Harteveld, Niederlande

Männer

-100 kg:
1. Kosei Inoue, Japan
2. Ghislain Lemaire, Frankreich
3. Ihar Makarau, Weißrussland
3. Mario Sabino, Brasilien
5.
Nicolas Gill, Kanada
5. Michele Monti, Italien
7. Iveri Jikurauli, Georgien
7. Michael Jurack, Deutschland

+100 kg:
1. Yasuyuki Muneta, Japan
2. Denis van der Geest, Niederlande
3. Jewgeni Sotnikow, Ukraine
3.
Tamerlan Tmenow, Russland
5.
Frank Möller, Deutschland
5. Daniel Hernandes, Brasilien
7. Janusz Wojnarowicz, Polen
7. Selim Tataroglu, Türkei

 

10.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Schwergewichtler machen den Auftakt

Mit knapp 700 Teilnehmern aus 103 Nationen brechen die Judo-Weltmeisterschaften in Osaka/Japan (11. bis 14. September) alle Rekorde. „Damit war zu rechnen“, erklärt Norbert Littkopf, Frauen-Bundestrainer des Deutschen Judo-Bundes (DJB). „Eine WM im vorolympischen Jahr hat immer einen ganz besonderen Stellenwert. Hier geht es um Startplätze für die Olympischen Spiele in Athen im kommenden Jahr. Und von diesen will sich jeder Verband hier in Osaka möglichst viele sichern.“ Voraussetzung dafür ist ein Platz unter den ersten Fünf bei der WM im „Heimatland des Judo“. 

Beim Auftakt am Donnerstag sind zunächst die Schwergewichtler des DJB gefordert. Allen voran Frank Möller (Marzahn) in der Klasse +100 kg. Drei Tage nach seinem 33. Geburtstag will der gebürtige Weimarer bei seiner insgesamt siebten WM in Folge am Donnerstag nach Silber 1995 in Makuhari/Japan und Bronze 2001 in München erneut das Podium erklimmen: „Mein Ziel ist ganz klar eine Medaille.“ Nach einem Freilos in Runde eins heißt Möllers Auftaktgegner Hafiz Elamir (Sudan), bereits in den Pool-Kämpfen könnte er auf den WM-Fünften Indrek Pertelson (Estland) oder den WM-Siebten Aytami Ruano (Spanien) treffen. Michael Jurack (Abensberg/-100 kg) trifft bei seiner zweiten Weltmeisterschaft (2001) in seinem ersten Kampf - ebenfalls nach einem Freilos in Runde eins - gleich auf den WM-Dritten von 1997, Ghislain Lemaire (Frankreich). Der 24-jährige Zeitsoldat war erst vor knapp zwei Wochen aufgrund einer Ellenbogenverletzung des Witteners Daniel Gürschner beim Trainingslager in Köln ins Team gerückt. „Ein leichtes Los haben wir bestimmt nicht“, kommentierte Männer-Bundestrainer Frank Wieneke die Auslosung am Mittwochabend.

Bei den Frauen beginnen zwei Medaillenhoffnungen und zugleich auch „die beiden gesundheitlichen Sorgenkinder der DJB-Frauen“, so Norbert Littkopf. Zum einen Sandra Köppen (Brandenburg/+78 kg), die ihren Trainingsumfang in den vergangenen Wochen aufgrund einer Rückenverletzung herunterschrauben musste. Littkopf: „Mental ist sie bestens in Form. Die große Frage ist jedoch: Hat sie genügend Kondition?“ Zum anderen Uta Kühnen (Berlin/-78 kg), die seit der WM vor zwei Jahren in München ständig gesundheitliche Rückschläge einstecken musste, sich aber mit einem ersten Platz beim internationalen Turnier in Prag Anfang des Jahres eindrucksvoll zurückmeldete. „Damit hat sie sich endgültig freigeschwommen“, erklärt der Frauen-Bundestrainer. „Freigeschwommen“ für die Umsetzung ihres großen Traums von einer WM-Medaille. Kühnen: „2001 habe ich die mögliche Medaille im entscheidenden Kampf in den letzten Sekunden verschusselt“. Die 28-Jährige trifft zu Beginn auf die Ukrainerin Anastasia Matrosowa, Sandra Köppen muss sich mit Julia Barisik (Weißrussland) auseinandersetzen.

(cos-pps/geh)

10.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Osaka: WM-Stadt im Zeichen des Judo

Japaner fiebern Auftakt von Weltmeister Kosei Inoue entgegen

Die Judo-Weltmeisterschaften in Osaka (11. bis 14. September) sind nach 1956 und 1958 in Tokio (nur Männer) und zuletzt 1995 in Makuhari die vierten Titelkämpfe in der „Heimat des Judo“. Für die Japaner immer ein ganz besonderes Ereignis, feiern sie ihre Idole doch ähnlich euphorisch wie europäische Fans ihre Fußball-Stars.

Eine Straße in Osaka, mit mehr als acht Millionen Einwohnern Japans zweitgrößte Metropole, ohne ein WM-Plakat mit den „Superstars“ Ryoko Tamura, fünfmalige Weltmeisterin in Folge, und Kosei Inoue, Weltmeister 1999 und 2001, sucht man vergebens. „Hier hat der Judosport einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Hier ist er zuhause“, erklärt Manfred Birod, Cheftrainer des Deutschen Judo-Bundes (DJB)

Und wenn am ersten Wettkampftag (Donnerstag) Kosei Inoue sein drittes WM-Gold in Angriff nimmt, werden wohl nicht nur die 10.000 Zuschauer in der Osaka Jo-Hall, sondern die ganze Nation an den TV-Bildschirmen ihrem Idol die Daumen drücken. So wie ganz Deutschland beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Japan und Korea.

(cos-pps/geh)

09.09.2003

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

IJF vergibt Judo-WM 2007 nach Rio de Janeiro

Die Judo-Weltmeisterschaften 2007 finden in Rio de Janeiro/Brasilien statt. Dies gab der Weltverband IJF bei seinem Kongress im Vorfeld der Judo-Weltmeisterschaften in Osaka/Japan (11. bis 14. September) bekannt. Die beiden Mitstreiter, Rotterdam/Niederlande und Ljubljana/Slowenien, hatten ihre Bewerbungen bereits vor einigen Wochen zurückgezogen. Der niederländische Verband steht jedoch weiterhin als „Ersatz-Ausrichter“ zur Verfügung.

Rio de Janeiro, nach 1965 zum zweiten Mal Ausrichter einer WM, hatte sich bereits für die Welt-Titelkämpfe 2005 beworben, musste aber bei der Entscheidung vor zwei Jahren Kairo/Ägypten den Vortritt lassen. Die Junioren-WM 2006 findet in Santo Domingo/Dominikanische Republik, die Mannschafts-WM 2006 in Paris statt.

Im Rahmen des IJF-Kongress in Osaka wurde Dr. Hedi Dhouib (Tunesien) in seinem Amt als Generalsekretär des Weltverbandes bestätigt. Edgar Claure (Bolivien) als Schatzmeister und Yasuhiro Yamashita (Japan) als Direktor für Ausbildung und Erziehung wurden neu gewählt.

 

August 2003

31.08.2003

Daniel Gürschner startet nicht bei WM

Daniel Gürschner (Witten) wird nach seiner Ellenbogenverletzung, die er sich am vergangenen Mittwoch bei Testwettkämpfen in Köln zugezogen hat, nicht bei den Judo-Weltmeisterschaften vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan, an den Start gehen. Die Verletzung ist so schwerwiegend, dass ein Start nicht in Frage kommt. Für Gürschner rückt jetzt Ersatzmann Michael Jurack vom TSV Abensberg in der Klasse bis 100 kg nach.

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

28.08.2003

 

Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer vom 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

 

Daniel Gürschner verletzt - Entscheidung über WM-Start am Wochenende

 

Zwei Wochen vor Beginn der Judo-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer in Osaka/Japan steht hinter dem WM-Start von Daniel Gürschner (SU Witten-Annen) ein dickes Fragezeichen. Der 30-jährige hat sich bei einem Testwettkampf mit Ersatzmann Michael Jurack am Mittwoch den Ellenbogen ausgekugelt. Die Entscheidung über seinen WM-Start fällt nun nach einer ärztlichen Untersuchung am Wochenende.

 

Die deutsche Nationalmannschaft bereitet sich zur Zeit im Kölner Bundesleistungszentrum auf die Weltmeisterschaften vor. Die Titelkämpfe in Osaka besitzen einen ganz besonderen Stellenwert, denn bei einer Platzierung auf den Rängen eins bis fünf hat die jeweilige Nation einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen in Athen erkämpft. Wird diese Platzierung nicht erreicht, so ist ein langer Qualifikationsweg über die internationalen Turniere und Europameisterschaften in Belgrad im nächsten Jahr notwendig. Für den Deutschen Judo-Bund (DJB) sind die Erfolge bei den Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen äußerst wichtig, um weiterhin die notwendige finanzielle Förderung durch den Bund zu erhalten.

 

"Bei den Männern ist unser Ziel das Heraufsetzen von der Förderstufe vier auf die Stufe drei. Dass wir das schaffen, da bin ich optimistisch. Die WM-Vorbereitung ist sehr gut verlaufen", erklärte DJB-Präsident Peter Frese anlässlich der WM-Pressekonferenz in Köln. Bei den Frauen erwartet er zwei Medaillen.

 

Männer-Bundestrainer Frank Wieneke musste bereits frühzeitig den verletzungsbedingten Ausfall von Schwergewichtler Andreas Tölzer (Mönchengladbach) hinnehmen. Ob Frank Möller (Berlin), der zum siebten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, jetzt sowohl im Schwergewicht als auch in der Offenen Klasse antreten wird, will der deutsche Coach erst vor Ort in Japan entscheiden. In den Gewichtsklassen bis 66 kg und bis 73 kg hat er keine Kämpfer nominiert. "Die Athleten in diesen Gewichtsklassen sind noch zu jung. Ich möchte sie nicht verheizen oder überfordern", begründet er seine Entscheidung.

 

 

Männer-Bundestrainer Frank Wieneke

 

Norbert Littkopf, Bundestrainer der Frauen, hat da eine größere Auswahl an erfahrenen Kämpferinnen. Das zeigte sich bereits im Mai bei den Europameisterschaften in Düsseldorf, als sich Katrin Beinroth (Hannover) als Nachrückerin die Goldmedaille in der Offenen Klasse holte. "Alle Frauen haben das Zeug dazu, eine vordere Platzierung zu erreichen. Bei der Vorbereitung standen gute Trainingspartner für das WM-Team zur Verfügung", zog Littkopf eine positive Bilanz der WM-Vorbereitung.

 

Frauen-Bundestrainer Norbert Littkopf

Am 3. September startet das deutsche Team nach Japan. Erwartet werden zu den Weltmeisterschaften in Osaka rund 100 Nationen. Im Anschluss an die Einzelmeisterschaften stehen am Montag (15. September) noch inoffizielle Mannschafts-Weltmeisterschaften auf dem Programm. Hierzu wurden jeweils acht Teams bei den Frauen und Männern eingeladen. Die deutschen Frauen gehören zum Teilnehmerfeld.

Das DJB-Team bei der WM in Osaka/Japan (11. bis 14. September 2003):

Frauen

-48 kg: Julia Matijass (Osnabrück) kein Ersatz
-52 kg: Raffaella Imbriani (Ettlingen) Ersatz Anna-Maria Gradante (Leverkusen)
-57 kg: Yvonne Bönisch (Potsdam) Ersatz Karoline Kubatzki (Hannover)
-63 kg: Anna von Harnier (Böblingen) Ersatz Claudia Malzahn (Halle/Saale)
-70 kg: Annett Böhm (Leipzig) Ersatz Heide Wollert (Halle/Saale)
-78 kg: Uta Kühnen (Berlin) Ersatz Jenny Karl (Rüsselsheim)
+78 kg: Sandra Köppen (Brandenburg) Ersatz Katrin Beinroth (Hannover)
Open: Katrin Beinroth (Hannover)  Ersatz Sandra Köppen (Brandenburg)

Männer

-60 kg: Oliver Gussenberg (Osnabrück) kein Ersatz
-66 kg: kein DJB-Kämpfer
-73 kg: kein DJB-Kämpfer
-81 kg: Florian Wanner (Großhadern) Ersatz Ole Bischof (Abensberg)
-90 kg: Gerhard Dempf (Großhadern) Ersatz Marcel Jamet (Berlin)
-100 kg: Daniel Gürschner (Witten-Annen) Ersatz Michael Jurack (Abensberg)
+100 kg: Frank Möller (Marzahn) kein Ersatz
Open: Möller (unter Vorbehalt)

(Quelle: DJB-Internetseite)

27.08.2003

DJB-Team kämpft bei Judo-WM in Osaka um Olympia-Startplätze

Pressekonferenz beim Abschluss-Trainingslager in Köln

Eine Silber- und zwei Bronzemedaillen holten die Aktiven des Deutschen Judo-Bundes (DJB) bei den Weltmeisterschaften 2001 in München. Vom 11. bis 14. September stehen nun in Osaka/Japan die nächsten Welt-Titelkämpfe auf dem Programm, für die der DJB insgesamt 13 Judoka - acht Frauen und fünf Männer - nominiert hat.

Die Weltmeisterschaften sind zugleich das Top-Ereignis im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004 in Athen. Judoka, die sich bei der WM unter den ersten Fünf platzieren, sichern ihrem Verband automatisch einen Startplatz in der entsprechenden Gewichtsklasse für die Olympischen Spiele.

Den letzten Feinschliff vor der WM holen sich die deutschen Athleten beim Trainingslager im Leistungszentrum für Hockey und Judo in Köln vom 22. bis 30. August. In diesem Rahmen lädt der DJB am 28. August zu einer Pressekonferenz ein.

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

23./24.08.2003

 

Janina Waldhausen gewinnt Silber

Am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaften der Frauen U 17 und Männer U 17 in Baku/Aserbaidschan gab es für die Judoka des Deutschen Judo-Bundes (DJB) die dritte Silbermedaille. Janina Waldhausen vom 1. JC Mönchengladbach unterlag erst im Finalkampf der Britin Abbie Cunningham im Haltegriff und belegte damit Rang zwei. Andrea Wolf vom TSV Großhadern (bis 63 kg) und Dominik Gerzer vom TSV Abensberg (bis 90 kg) erkämpften Bronzemedaillen. Einen fünften Platz belegte Stephan Claasen von Budokan Lübeck (bis 81 kg). Tabe Kühl von TuRa Harksheide (bis 57 kg) kam auf Rang sieben. Alle Wettkampflisten unter http://ww.ippon.org

 

Silber für Sonia Bode und Rebecca King in Baku

Bei den Europameisterschaften der Frauen U 17 und Männer U 17 in Baku/Aserbaidschan gab es am ersten Tag zwei Silbermedaillen für die Judoka des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Sonia Bode vom TuS Jena unterlag im Finale der Klasse bis 40 kg Anna Vasylevych aus der Ukraine und belegte damit Platz zwei. Rebecca King vom TSV Großhadern gewann nach ihrem zweiten Platz in der Klasse bis 40 kg vor einem Jahr in Györ erneut Silber. In der Klasse bis 44 kg verlor sie den Endkampf gegen Burcu Gokoz aus der Türkei. Anne Kätzler vom JC Oranienburg kam in der Klasse bis 52 kg auf Platz fünf. Bei den Männern U 17 belegte Timo Singvogel vom VfL Sindelfingen in der Klasse bis 50 kg einen fünften Platz. Thomas Beck von der TSG Backnang belegte in der Klasse bis 66 kg einen siebten Platz. Alle Wettkampflisten unter http://www.ippon.org

20.08.2003

Judo-Weltmeisterschaften / 11.-14. September 2003 in Osaka/Japan

Judo-WM im Fernsehen

Nach drei Judo-Weltmeisterschaften in Folge auf dem europäischen Kontinent (Birmingham, Paris und München) finden die Titelkämpfe in diesem Jahr im Mutterland des Judo statt. Osaka ist vom 11. bis 14. September Austragungsort der Weltmeisterschaften der Frauen und Männer.

Durch die Zeitverschiebung fallen die Entscheidungen aus europäischer Sicht gegen Mittag. Der Fernsehsender Eurosport überträgt die Kämpfe um die Medaillen live aus der Osaka-jo Hall. Die Sendezeiten:

Donnerstag, 11. September 2003

11.30 - 13.30 Uhr
Männer -100 kg / +100 kg
Frauen -78 kg / +78 kg

Freitag, 12. September 2003

11.00 - 13.30 Uhr
Männer -81 kg / -90 kg
Frauen -63 kg / -70 kg

Samstag, 13. September 2003

11.00 - 13.30 Uhr
Männer -66 kg / -73 kg
Frauen -52 kg / -57 kg

Sonntag, 14. September 2003

11.00 - 13.30 Uhr
Männer -60 kg / Offene Klasse
Frauen -48 kg / Offene Klasse

Angaben ohne Gewähr!

Die deutschen Teilnehmer       Homepage zur Judo-WM

20.08.2003

Universiade in Daegu/Südkorea / 21.-31. August 2003

Fünf deutsche Judoka starten bei der
Universiade in Daegu/Südkorea

In der Zeit vom 21. bis 31. August findet im südkoreanischen Daegu die 22. Universiade, das absolute Highlight der studentischen Spitzensportlerinnen und -sportler, statt. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) schickt bei den Judo-Wettkämpfen, die vom 26. bis 29. August ausgetragen werden, fünf Judoka auf die Matte. Vertreten sind Ole Bischof (Uni Köln), Veramaria König (Uni Heidelberg), Severine Pesch (Uni Hannover), Tobias Pfeil (Uni Köln) und Roman Schulze (Uni Leipzig).

16./17.08.2003

5 x Gold beim EJU-A-Turnier U 20 in Paks/HUN

Mit dem Gewinn von fünf Goldmedaillen war das Team des Deutschen Judo-Bundes (DJB) beim Internationalen EJU-A-Turnier der Frauen und Männer U 20 in Paks/Ungarn sehr erfolgreich. Erste Plätze erkämpften Manja Keller (bis 70 kg), Nick Hein (bis 81 kg), Michael Pinske (bis 90 kg), Dimitri Peters (bis 100 kg) und Nico Kaning (über 100 kg). Silber gab es für Kerstin Thiele (bis 70 kg), Antje Merk (bis 78 kg) und Christophe Lambert (bis 73 kg).

(Quelle: DJB-Internetseite)

11.08.2003

Judo-Weltmeisterschaften in Osaka

Möller und Köppen an der Spitze des 13-köpfigen DJB-Kaders

Einen Tag nach den Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften (IDEM) in Braunschweig gab der Deutsche Judo-Bund (DJB) sein Aufgebot für die Weltmeisterschaften in Osaka/Japan (11. bis 14. September) bekannt. Bis auf die Gewichtsklassen –66 und –73 kg bei den Männern werden die deutschen Judoka in allen Kategorien vertreten sein. „Hier hat sich in Braunschweig kein Kämpfer empfohlen“, erklärte DJB-Cheftrainer Manfred Birod. Das fünfköpfige Männer-Team wird angeführt von Frank Möller (Marzahn/+100 kg), der in Osaka seine siebte Weltmeisterschaft in Angriff nimmt, 1995 bereits Silber und 1993 und 2001 jeweils Bronze holte. Ob der 32-Jährige auch in der Open-Kategorie an der Start gehen wird, steht allerdings noch nicht fest. Birod: „Das entscheiden wir erst nach seinem Auftritt in der Klasse über 100 kg am Eröffnungstag.“

Neben Frank Möller verfügen bei den Männern noch Florian Wanner (Großhadern/-81 kg), Daniel Gürschner (Witten-Annen/-100 kg) und Oliver Gussenberg (Osnabrück/-60 kg), der bei der IDEM in Brauschweig im Finale gegen den diesjährigen EM-Dritten Ludwig Paischer (Österreich) gewann, über WM-Erfahrung. Gerhard Dempf (Großhadern/-90 kg) ist „Neuling”. „Das heißt aber nicht, dass er ohne jegliche Chance in Osaka antreten wird”, so Manfred Birod.

Bei den Frauen hingegen werden die DJB-Judoka in allen acht Gewichtsklassen vertreten sein. Angeführt wird die Mannschaft von der WM-Dritten von 2001, Sandra Köppen (Brandenburg/+78 kg), die bereits zum fünften Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt. Neben Sandra Köppen stand mit Raffaella Imbriani (Ettlingen/-52 kg), Silber 2001, noch eine weitere DJB-Kämpferin schon einmal auf dem Podium bei einer WM. Für die 30-Jährige ist es ebenso wie für die dreimalige EM-Dritte, Uta Kühnen (Berlin/-78 kg), die vierte WM-Teilnahme. Ihr WM-Debüt geben Europameisterin Katrin Beinroth (Hannover/Open) und Anna von Harnier (Böblingen/-63 kg). Birod: „Bei den Frauen haben wir im Gegensatz zu den Männern in einigen Gewichtsklassen gute Chancen auf vordere Platzierungen.“

(Quelle: DJB-Internetseite)

10.08.2003

Vier Titel für DJB-Judoka bei IDEM in Braunschweig

Mit vier Gold-, einer Silber- und elf Bronzemedaillen beendeten die Judoka des Deutschen Judo-Bundes (DJB) die Internationalen Deutschen Meisterschaften in Braunschweig. Die Titel sicherten sich

- Oliver Gussenberg (Osnabrück) in der Klasse bis 60 kg
- Yvonne Bönisch (Potsdam) in der Klasse bis 57 kg
- Jenny Karl (Rüsselsheim) in der Klasse bis 78 kg und
- Sandra Köppen (Brandenburg) in der Klasse über 78 kg.

Erst im Finale geschlagen geben musste sich Raffaella Imbriani (Ettlingen) in der Klasse bis 52 kg.

Erfolgreichste Nation hinter Deutschland war Großbritannien mit zwei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen. Dahinter die Niederlande (2/0/1), Weißrussland (1/1/2) und Slowenien (1/1/0).

Alle Ergebnisse hier: http://www.judobund.de/main

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

08.08.2003

Internationale Deutsche Einzelmeisterschaft in Braunschweig

472 Judoka aus insgesamt 29 Nationen bilden das hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld der Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften (IDEM) im Judo in Braunschweig (9./10. August). Angeführt wird das Starterfeld bei den Frauen von der Britin Kate Howey, Olympia-Zweite 2000 und -Dritte 1992 sowie Weltmeisterin 1997. Bei den Männern stehen der Niederländer Mark Huizinga, Olympiasieger 2000 und Dritter 1996, Frank Möller (Marzahn), Olympia-Dritter 1996, Vize-Weltmeister 1995 und WM-Dritter 1993 und 2001, sowie Weltmeister Anis Lounifi (Tunesien) an der Spitze der Meldeliste. Insgesamt messen sich in der Braunschweiger Volkswagenhalle neun Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, 17 bei Welt-Titelkämpfen und mehr als ein Dutzend Europameister der vergangenen Jahre. Viele Nationen nutzen die Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften zu einer letzten Formüberprüfung oder zur endgültigen Nominierung ihrer Mannschaft für die anstehenden Weltmeisterschaften in Osaka (11. bis 14. September). So auch der Deutsche Judo-Bund (DJB): „Es geht in Braunschweig primär um eine Leistungsbestätigung der für das WM-Team vorgesehenen Athleten. In einigen Gewichtsklassen – speziell bei den Männern – hoffen wir zudem, dass sich noch jemand für die WM empfiehlt", erklärt DJB-Cheftrainer Manfred Birod.

Angeführt wird die DJB-Mannschaft in Braunschweig neben Frank Möller von Europameister Daniel Gürschner (Witten-Annen/1998) und dem EM-Dritten Florian Wanner (Großhadern/2003), bei den Frauen von der Olympia-Dritten Anna-Maria Gradante (Remscheid/2000), den beiden Vize-Weltmeisterinnen Raffaella Imbriani (Ettlingen/2001) und Anja von Rekowski (Hannover/1997), der WM-Dritten Sandra Köppen (Brandenburg/2001) sowie der Europameisterin von Düsseldorf, Katrin Beinroth (Hannover/2003).

Die Veranstalter, der Niedersächsische Judoverband (NJV) und der Braunschweiger Judo-Club (BJC), rechnen mit einer gut gefüllten Volkswagenhalle, die über eine Kapazität von 6000 Sitzplätzen verfügt. Das DJB-Team nimmt im Anschluss an die IDEM an einem viertägigen internationalen Trainingscamp in Braunschweig teil, der Abschluss- Lehrgang vor den Welt-Titelkämpfen in Japan findet für Männer und Frauen vom 22. bis 30. August in Köln statt.

Der Zeitplan der IDEM in Braunschweig – 9./10. August 2003

Samstag, 9. August 2003 (Vorkämpfe 9.00 Uhr, Finals 16.00 Uhr)

Frauen: -48kg, -57kg, -63kg, +78kg

Männer: -60kg, -73kg, -90kg, +100kg

 

Sonntag, 10. September 2003 (Vorkämpfe 9.00 Uhr, Finals 15.00 Uhr)

Frauen: -52kg, -70kg, -78kg

Männer: -66kg, -81kg, -100kg

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

02.08.2003

European Youth Olympic Festival, DJB-Nachwuchs auf dem Vormarsch

Frankfurt (judo-press) Eine Gold- und drei Bronzemedaillen erkämpfte sich der Nachwuchs des Deutschen Judo-Bundes (DJB) beim „European Youth OlympicvFestival“ (EYOF) der Frauen und Männer unter 17 Jahren in Paris. In der Klasse -52 kg siegte Viola Wächter vom TSV Großhadern im Finale gegen Jovana Rogic (Serbien & Montenegro), Romy Tarangul (JC 90 Frankfurt/Oder) holte in der Klasse -48 kg ebenso Bronze wie Barbara Baur (TSV Großhadern/-70 kg) und Anne Lausch (Erfurter SC/+70 kg). Bei den Männern erreichten Robert Zimmermann (JC 90 Frankfurt/Oder) in der Klasse -81 kg, Tino Bierau (SuS Oberaden/+90 kg) und Karl Schöneburg (UJKC Potsdam/-66 kg) jeweils fünfte Plätze. „Mit der Medaillenausbeute können wir sehr zufrieden sein. Bei den Männern haben wir das Podium mehrfach knapp verpasst. Die Jugend aus den osteuropäischen Nationen ist in diesem Bereich dem Westen noch einen Schritt voraus“, erklärt DJB-Cheftrainer Manfred Birod.

In drei Wochen steht für den DJB-Nachwuchs mit den U17-Judo-Europameisterschaften in Baku/Aserbaidschan (23./24. August) der nächste kontinentale Vergleich an.

 

Juli 2003

07 / 2003

Judo-WM in Osaka ohne Andreas Tölzer / TSV Abensberg im Finale des Europa Club Cup in Haarlem

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) muss bei den Weltmeisterschaften in Osaka/Japan (11.-14. September 2003) definitv auf den EM-Dritten Andreas Tölzer (Mönchengladbach) verzichten. Der 23-jährige Zeitsoldat musste sich vor knapp zehn Tagen im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz einer Notbehandlung unterziehen, nachdem Bakterien in seinem Knie festgestellt wurden. Andreas Tölzer wurde erst 2002 nach einem Kreuzbandriss am Knie operiert. "Andreas kann erst in drei bis vier Monaten wieder mit dem Training beginnen. Wir haben aber noch die Hoffnung, dass er seine Chance, sich für die Olympischen Spiele 2004 in Athen zu qualifizieren, wahrnehmen kann", erklärt DJB-Cheftrainer Manfred Birod. 

Der gebürtiger Bonner wird damit auch seinem Verein TSV Abensberg beim Finale des European Club Cup 2003 am 11. Oktober im niederländischen Haarlem fehlen. Die Abensberger Judoka treffen dort als Vorjahres-Zweite auf Titelverteidiger Yawara Newa St. Petersburg und Sambo-70 Moskau (beide Russland) sowie den Vorjahres-Dritten KenAmJu Haarlem (Niederlande). Der niederländische Vorzeige-Klub richtet das Turnier nach 2001 bereits zum zweiten Mal aus und war erst kurzfristig für St. Petersburg, den Verein des russischen Präsidenten Wladimir Putin, als Ausrichter der Finalrunde eingesprungen.

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

07 / 2003

DJB-Nominierung Judo-Europameisterschaften U 17

 

23./24. August 2003 in Baku/Aserbaidschan

 

Frauen U 17

-40 kg: Sonia Bode, TuS Jena / Thüringen

-44 kg: Rebecca King, TSV Großhadern / Bayern

-48 kg: Frizzi Pörs, KiK Berlin / Berlin

-52 kg: Anne Kätzler, JC Oranienburg / Brandenburg

-57 kg: Tabea Kühl, TuRa Harksheide / Hamburg

-63 kg: Andrea Wolf, TSV Großhadern / Bayern

-70 kg: Annika Heise, JC Godshorn / Niedersachsen

+70 kg: Janina Waldhausen, 1. JC Mönchengladbach / Nordrhein-Westfalen

 

Männer U 17

-50 kg: Timo Singvogel, VfL Sindelfingen / Württemberg

-55 kg: Nils Dochow, JC 90 Frankfurt/Oder / Brandenburg

-60 kg: Alexander Holzmann, TSV Großhadern / Bayern

-66 kg: Thomas Beck, TSG Backnang / Württemberg

-73 kg: Patrick Weber, BS Yamato Hürth / Nordrhein-Westfalen

-81 kg: Stephan Claasen, Budokan Lübeck / Schleswig-Holstein

-90 kg: Dominik Gerzer, TSV Abensberg / Bayern

 

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

Juni 2003

06 / 2003

Förderpreis für King, Konitz, Pufahl und Wehmann

Vier Judoka gehören zu den diesjährigen Preisträgern des von der Ruhrgas AG gesponsorten Förderpreises Deutscher Jugendsport. Ausgezeichnet werden Rebecca King (Lagerlechfeld), Franziska Konitz (Ahrensfelde), Franziska Pufahl (Bergholz-Rehbrücke) und Florian Wehmann (Bergkamen).

Unter Vorsitz von Dieter Kürten, ZDF, wurden die Förderpreise zum 17. Mal an insgesamt 75 junge Sportlerinnen und Sportler vergeben. Mehr als 1.400 junge Sportler haben sich um eine Förderung beworben. Dass die Jury bereits in der Vergangenheit einen „guten Riecher“ bei der richtigen Auswahl junger Talente hatte, beweisen mehr als 90 Olympiateilnehmer unter den bisherigen Preisträgern, die über 30 Medaillen bei Olympischen Spielen gewannen.

     

Von links nach rechts die Preisträger: Rebecca King (TSV Großhadern), Franziska Konitz
(Marzahner BV), Franziska Pufahl (UJKC Potsdam) und Florian Wehmann (SuS Oberaden)

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

14./15.06.2003 

DEM U 20 in Frankfurt (Oder)

Vier Titel für Berlin und Niedersachsen

Der Brandenburgische Judo-Verband richtete die Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen U 20 und Männer U 20 in der Brandenburg-Halle in Frankfurt (Oder) aus. Jeweils vier Titel sicherten sich die Judoka aus Berlin und Niedersachsen. Dreimal gab es Gold für Bayern. Die Deutschen Meister 2003:

Frauen U 20

-44 kg: Rebecca King, TSV Großhadern / BY
-48 kg: Melanie Lierka, SSV Schwerin / MV
-52 kg: Viola Wächter, TSV Großhadern / BY
-57 kg: Franziska Pufahl, UJKC Potsdam / BB
-63 kg: Elisabeth Greve, Crocodiles Osnabrück / NS
-70 kg: Adelheid Könsgen, SC Lurich 02 / BE
-78 kg: Franziska Konitz, Marzahner BV / BE

+78 kg: Katrin Dittrich, JC 90 Frankfurt/Oder / BB

 

Männer U 20

-55 kg: Stefan Schulze, JC Leipzig / SN
-60 kg: Tristan Behrens, TuS Holle-Grasdorf / NS
-66 kg: Florian Lackner, TSV Großhadern / BY
-73 kg: Christoph Lambert, TuS Holle-Grasdorf / NS
-81 kg: Alexander Bannikow, Crocodiles Osnabrück / NS
-90 kg: Michael Pinske, SC Berlin / BE
-100 kg: Manuel Viehweg, JC Leipzig / SN
+100 kg: Nico Kanning, SC Berlin / BE

DEM_U20.jpg (17386 Byte)

(Quelle: DJB-Internetseite)

 

02.06.2003

"Tag des Judo" am 3. Oktober 2003

NWJV und NWDK planen eine gemeinsame DJB-Sportabzeichen-Aktion

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Deutschen Judo-Bundes (DJB) findet am 3. Oktober 2003 die Breitensport-Kampagne „Tag des Judo" statt. Bundesweit soll mit Aktionen auf den „Tag des Judo" aufmerksam gemacht werden.

Der Nordrhein-Westfälische Judo-Verband (NWJV) und das Nordrhein-Westfälische Dan-Kollegium (NWDK) planen an diesem Tag eine breit angelegte Sportabzeichen-Aktion. Jeder interessierte Judoka soll am 3. Oktober die Möglichkeit haben, das Judo-Sportabzeichen abzulegen. Eine Auflistung, an welchen Orten und zu welchen Zeiten das Sportabzeichen abgelegt werden kann, folgt demnächst an dieser Stelle. Die Vorbereitung auf das Sportabzeichen sollte allerdings schon vorher im eigenen Verein erfolgen.

Weitere Aktionen für den „Tag des Judo" sind geplant, u. a. findet an dem Tag wieder der Aktionstag „Breitensport für Kinder und Jugendliche", voraussichtlich in Hilden, statt.

(Quelle: NWJV-Internetseite)

 

Mai 2003

05 / 2003

Sportlerwahl: Katrin Beinroth auf Platz drei

Seit Beginn dieses Jahres führt die Stiftung Deutsche Sporthilfe gemeinsam mit dem Sportmagazin Kicker und dem Beirat der Aktiven des Deutschen Sportbundes die Wahl zum "Sportler des Monats" durch. Katrin Beinroth, bei den Europameisterschaften in Düsseldorf überraschend Titelträgerin in der offenen Klasse, belegte im Monat Mai Rang drei. Sie erhielt 20 Prozent der Stimmen, die per SMS abgegeben werden.

Beinroth.jpg (12268 Byte)

(Quelle: DSB-Presse)

 

April 2003

17.04.2003

DJB vergibt nationale Titelkämpfe nach Leipzig

Die Deutschen Meisterschaften 2003 im Judo finden am 25./26. Oktober in der Ernst-Grube-Halle in Leipzig statt. Dies gab der Deutsche Judo-Bund (DJB) am Donnerstagvormittag bekannt. Die Internationalen Deutschen Meisterschaften werden wie im Vorjahr in Braunschweig (9./10. August) ausgetragen. Höhepunkte sind in diesem Jahr die Weltmeisterschaften in Osaka vom 11. bis 14. September und die Europameisterschaften vom 16. bis 19. Mai in der Düsseldorfer Philipshalle.

(Quelle: NWJV-Internetseite)

 

04 / 2003

Ermäßigung Warner Bros. Movie World Bottrop / ab 12.04.2003



Saisonstart am 12. April 2003
Ermäßigung mit Judo-Pass bei Warner Bros. Movie World

Am 12. April 2003 öffnet die Warner Bros. Movie World wieder ihre Pforten. Wie im vergangenen Jahr können alle Judoka auch in diesem Jahr bei Vorlage ihres Judo-Passes Geld sparen.

Alle Passinhaber und bis zu drei weitere Begleitpersonen erhalten eine Ermäßigung von 15% auf den regulären Eintrittspreis. Und dies die gesamte Saison über - also auch in den Ferien und zu Halloween!